Start in die Winterzeit
So bleibt die innere Uhr im Takt
In der Nacht zum 30. Oktober 2011 ist es wieder soweit: Wir müssen die Uhr eine Stunde zurückdrehen. Während sich viele auf die eine Stunde mehr Schlaf freuen, wissen die anderen, dass ihnen die Zeitumstellung auch in diesem Jahr wieder zu schaffen machen wird. Die Barmer GEK gibt Tipps, wie der Wechsel besser klappen kann.
Zeitumstellung mit Nebenwirkungen
Eine Stunde länger schlafen – das klingt eigentlich sehr verlockend. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, sich der Zeitumstellung anzupassen. Zu Beginn der Winterzeit haben viele mit Schlafstörungen zu kämpfen. Sie wachen morgens früher auf und sind dafür abends entsprechend eher müde. Daraus können sich sogar Konzentrationsstörungen, Verdauungsprobleme und Herzrhythmusstörungen ergeben. Vor allem bei älteren Menschen macht sich die Umstellung so bemerkbar. Ihre innere Uhr tickt einfach noch nach der Sommerzeit.
Auf Alkohol und Kaffee verzichten
"In den allermeisten Fällen pendelt sich diese Verschiebung nach ein paar Tagen wieder ein", weiß die Ärztin Utta Petzold. Um die Umstellung zu erleichtern, empfiehlt die Medizinerin den Körper in kleinen Schritten an den neuen Rhythmus gewöhnen. Also die Schlafengehenszeiten im 15- oder 30-Minuten-Takt verschieben, bis man wieder in seinem üblichen Rhythmus ist.
Auch über die Ernährungsgewohnheiten lässt sich viel erreichen. "Für einen ruhigen nächtlichen Schlaf sollte man ab nachmittags auf koffeinhaltige Getränke wie Cola und Kaffee verzichten; genauso wie auf zu spätes und zu üppiges Essen", rät Petzold. Das gilt übrigens auch für Alkohol: Der vermeintliche Schlummertrunk verschlechtert die Schlafqualität.
Zeitgewinn genießen
Sollten all diese Tipps nicht wirken, empfiehlt die Medizinerin, einfach auf die innere Uhr zu hören. Falls man morgens früher aufwacht, könne man – statt sich im Bett hin und her zu wälzen – die Zeit auch für ein bisschen Frühsport, zum Lesen oder einfach für ein gemütliches, ausgedehntes Frühstück nutzen.
Pollenflug
Vorhersage für Rhein.-Westfäl. Tiefland
| Pollen | Sa | So | Mo |
|---|---|---|---|
| Hasel | / | / | / |
| Erle | / | / | / |
| Birke | 0-1 | 0-1 | 0-1 |
| Gräser | 2-3 | 2-3 | 2-3 |
| Roggen | 1-2 | 1-2 | 1-2 |
| Beifuß | / | / | / |
| Ambrosia | / | / | / |



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