powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » HNO, Atemwege und Lunge
Weitere interessante Artikel

Zu viel Ohrenschmalz kann schaden


Mit der richtigen Reinigung besser hören


Viele empfinden Ohrenschmalz als unangenehm oder eklig. Doch für die natürliche Selbstreinigung der Ohren ist es sehr wichtig. Aber was tun, wenn der Körper zu viel davon produziert und der Gehörgang verstopft? Einfache Hausmittel können helfen.

Natürliche Schutz- und Reinigungsfunktion

Im äußeren Gehörgang, also dem Abschnitt zwischen Trommelfell und Ohrmuschel, sitzen Drüsen, die Fette und andere Stoffe absondern. Ihr Sekret hält die Haut des Gehörgangs geschmeidig und schützt sie vor Bakterien und Schmutz. Zusammen mit Hautschuppen und Staubpartikeln entsteht daraus eine schmierige Masse, die man als Ohrenschmalz bezeichnet.

Schmalz-Überschuss im Alter

Manche Menschen produzieren mehr Ohrenschmalz als andere, zum Beispiel Männer oder Senioren. Das ist kein Zeichen für mangelnde Körperhygiene, sondern ganz natürlich. Im Alter wird der Überschuss an Ohrenschmalz aber manchmal zum Problem: Die Schmalzdrüsen schrumpfen und das Ohrenschmalz wird dadurch zäher. Mit den abgestorbenen Hautpartikeln kann es zu einem Pfropf verkleben, der den Gehörgang verstopft. Und das beeinträchtigt schließlich das Gehör. Auch Hörgeräte verstärken manchmal die Schmalzproduktion.

Vorsichtig sollten Sie im Umgang mit Wattestäbchen und ähnlichen Gegenständen sein. Oft schieben Sie den Klumpen noch tiefer ins Ohr hinein oder verletzen sogar die Haut im Gehörgang.

Wie Sie dem Ohrenschmalz beikommen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das überschüssige Ohrenschmalz zu entfernen. Oft reicht schon ein weiches Tuch, mit dem man die äußere Ohrmuschel nach dem Duschen auswischt. Erwärmtes Olivenöl, Mandelöl, oder einfach nur warmes Wasser helfen, größere Mengen Ohrenschmalz aufzuweichen, so dass es abfließen kann.

Möglich ist auch eine Ohrspülung. Dabei führt man mit sanften Druck Wasser in das Ohr. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: In manchen Fällen können Ohrspülungen zu Schäden im Trommelfell oder dauerhaften Ohrgeräuschen (Tinnitus) führen. Falls Sie unsicher sind oder bereits Schäden im Ohr haben, sollten Sie in jedem Fall einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Dieser entfernt den Pfropfen professionell.
 

 


17.11.2011 | Von: Redaktion apotheken.de; Julia Heiserholt


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 19:00
    Sa
    08:30 bis 14:00

notdienste

News

Arzneimittel sind keine Bonbons

Sie sind ja so verlockend, die kleinen bunten Pillen von Mama und Papa – und so geschieht schnell ein... mehr

Den richtigen Riecher

Hunde entdecken viel mit Hilfe ihrer Nase: Sprengstoff, Drogen, verschüttete Menschen – und sogar Krebs.... mehr

Mit offenen Augen durchs Leben

Halbgeschlossene Lider – beim Flirten eine beliebte Strategie. Doch vor allem Männer sollten es damit... mehr

Medikamenten-Kopien: Generika

Minderwertige Medikamenten-Kopien oder günstigere Alternative? Bei Generika sind viele Menschen... mehr

Sind Sie ein Schlafwandler?

Schlafwandeln ist unter Erwachsenen stärker verbreitet als gedacht. Allein im letzten Jahr sind 3,6 Prozent... mehr

ApothekenApp

Die Sonnen-Apotheke Joest und Sporkenbach OHG auf Ihrem iPhone, iPad oder iPod: Einfach hier klicken, ApothekenApp gratis installieren und PLZ "58285" und "Sonnen-Apotheke Joest und Sporkenbach OHG" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Sonnen-Apotheke Joest und Sporkenbach OHG – die Apotheke für unterwegs.