Sanddorn: Natürliche Vitamin-C-Bombe
Strauchfrüchte stärken die Abwehrkräfte
Sanddorn enthält neunmal mehr Vitamin C als die gleiche Menge Zitronen. Wer sich im Herbst gegen Erkältungsviren wappnen möchte, greift also lieber zur Extraportion Sanddorn statt zu den üblichen Zitrusfrüchten. Dazu rät die Barmer GEK.
Viele Beeren – weniger Schnupfen
Wer an der norddeutschen Küste lebt, für den gehört Sanddorn zur täglichen Küche. Auch Nord- und Ostseeurlauber begegnen den sattorangenen Beeren überall. Neben Saft kommen vor allem Marmeladen auf den Tisch. Doch auch getrocknet als Tee oder als Obst zum Müsli eignet sich Sanddorn.
Neben seiner Farbe und dem süß-säuerlichen Geschmack zeichnet sich Sanddorn durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C aus – einem Nährstoff, der das Immunsystem stärkt und so Schnupfen und Husten vorbeugt. Liefern 100 Gramm Zitronen 53 Milligramm Vitamin C, bringt es der Sanddorn auf 477 Milligramm. Nur Hagebutten bieten mehr – in 100 Gramm dieser Früchte stecken 1250 Milligramm Vitamin C.
Neben Vitamin C ist Sanddorn auch reich an Beta-Karotin. Diesen roten Pflanzenfarbstoff benötigt der Körper, um Vitamin A zu bilden. Wer sich ausreichend damit versorgt, hält seine Schleimhäute intakt und wappnet sich so zusätzlich gegen Erkältungsviren.
Sanddorn als Plus auf dem Speiseplan
Mit Sanddorn vollstopfen braucht sich deshalb keiner. Denn was zu viel an Vitaminen in den Körper gelangt, scheiden wir ungenutzt wieder aus. Das Beste ist, nur so viel Vitamin C zu sich zu nehmen, wie man wirklich braucht. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung etwa empfehlen Erwachsenen eine tägliche Ration von 100 Milligramm.
Pollenflug
Vorhersage für Rhein.-Westfäl. Tiefland
| Pollen | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|
| Hasel | / | / | / |
| Erle | / | / | / |
| Birke | 0-1 | 0-1 | 0-1 |
| Gräser | 2-3 | 2-3 | 2-3 |
| Roggen | 1-2 | 1-2 | 1-2 |
| Beifuß | / | / | / |
| Ambrosia | / | / | / |



zurück
